Vorlagenpaket Addition
1 Spielend neue Kompetenzen erwerben Vieles lernt der Mensch im Spiel. Auch rechnerische Fertigkeiten können im Spiel erworben werden. So kann eines der vorliegenden Spiele durchaus auch einmal die Einführung des Lehrers ersetzen. In jedem Fall eignen sich die Spiele für abwechslungsreiche Übungen, wobei sie teilweise auch als einfache Arbeitsblätter benutzt werden können. Denkbar ist auch die Verwendung von Spielen als „Hausaufgaben“, bei denen die „Mitarbeit“ von Eltern und Geschwistern durchaus erwünscht ist! 2 Lernen von Inhalten statt Antworten Die vorliegenden Materialien enthalten verschiedenene Varianten mit unterschiedlichen Aufgaben aber ähnlicher Problemstellung. Wenn die Nachbarn andere Aufgaben bearbeiten, ist jeder Schüler verstärkt selbst gefordert. Einfaches Abschreiben ist nicht möglich. Diskussionen mit den Nachbarn werden sich eher mit den Inhalten oder der (gemeinsamen) Struktur der Aufgaben befassen statt nur mit den Lösungen. Die Richtigkeit kann der Schüler anhand der angebotenen Lösungshilfen selbst überprüfen. 3 Differenzieren in den Angeboten Die Arbeitsblätter und Brettspiele beinhalten mit zunehmender Seitennummer Aufgaben mit etwas größeren Zahlen, wobei auch häufiger nach dem Operand oder Operator gefragt wird. So kann das Portfolio für einen differenzierenden Unterricht eingesetzt werden, bei dem gute SchülerInnen sofort die schwierigeren Aufgaben und schlechtere SchülerInnen zunächst oder ausschließlich einfachere Aufgaben bearbeiten. 4 Üben individuell Dieses Portfolio bietet die Möglichkeit, Aufgaben gleicher Struktur nicht nur mit unterschiedlichen Inhalten und Schwierigkeiten sondern auch auf ganz unterschiedliche Weise zu bearbeiten. Wenn auf einer „Theke" zum Üben mehrere (evtl. laminierte?) Arbeitsblätter, Spiele und Tests bereitgelegt werden, können Schüler diejenigen Materialien wählen, die sie jeweils am besten motivieren. 5 Testen ohne Stress Die Schüler erhalten Tests ohne Lösungsstreifen. Erst, wenn Sie den Test bearbeitet haben, können Sie den Lösungsstreifen beim Lehrer einsehen und so ihre Leistung mit dem Notenschlüssel am linken Rand relativ sicher selbst beurteilen. Evtl. kann der Lehrer dem Schüler die Möglichkeit geben, den Test unmittelbar nach Einsicht in den Lösungsstreifen auf eigenen Wunsch zur Benotung abzugeben. Andernfalls kann der Schüler die Aufgaben anhand des Lösungsstreifens nochmals überarbeiten. Eine Note gibt es in diesem Fall nicht. 6 Bewerten ohne Abschreib-Gefahr Für die abschließende Leistungsmessung erhalten die Schüler wieder unterschiedliche Tests ohne die zuvor abgeschnittenen Lösungsstreifen. Die Aufgaben der Tests sind den Schülern von der Struktur her bekannt, das schafft Sicherheit. Da Abschreiben kaum ein Thema ist, konzentrieren sich die Schüler stärker auf ihre eigentliche Aufgabe. Der Lehrer hat die Lösungsstreifen zur Korrektur in der richtigen Reihenfolge zusammengeheftet, und kann so jede Arbeit trotz unterschiedlicher Ergebnisse leicht korrigieren. Der Notenschlüssel am linken Rand erleichtert die Korrektur und macht die Bewertung transparent. Den Lösungsstreifen erhält der Schüler später zusammen mit der korrigierten Arbeit.